Markus Rieger-Ladich

Die akademische Laufbahn von Markus Rieger-Ladich begann an den Universitäten Marburg und Bonn mit dem Studium der Fächern Philosophie, Germanistik und Erziehungswissenschaft (1988–1977). Während sechs Jahren arbeitete Markus Rieger-Ladich in der Folge als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Bonn an, wo er Ende 2000 auch promovierte. Von 2003 bis 2007 setzte Rieger-Ladich seine wissenschaftliche Tätigkeit als Assistent an demselben Lehrstuhl von Prof. Dr. N. Hilgenheger weiter, bevor es ihn in die Schweiz zog.

Verschiedene Stationen und Funktionen kennzeichnen die darauffolgenden Jahre von Markus Rieger-Ladich: Einjährige Lehrtätigkeit am Soziologischen Seminar der Universität St. Gallen (2007–2008), wissenschaftliche Oberassistenz am Pädagogischen Institut der Universität Zürich unter J. Oelkers (2007–2010), Vertretung der Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Freiburg (2008–2010) sowie die Vertretung der ordentlichen Professur für Allgemeine Pädagogik an der Universität Fribourg (CH; 2010–2011). Im Juni 2011 erhielt Markus Rieger-Ladich von der Universität Zürich die Venia Legendi für Allgemeine Erziehungswissenschaft und wurde gleichzeitig zum Privatdozenten der Philosophischen Fakultät ernannt. Seine erste Professur für Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Bildungs- und Erziehungstheorien sowie philosophische Grundlagen) hielt Rieger-Ladich von 2011 bis 2013 an Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg inne. Seit 2013 kommt Rieger-Ladich nun seiner Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Allgemeine Pädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen nach. An ebendiesem Institut amtet er seit 2016 als Direktor.

Die Mitgliedschaft im Sprecherkreis der Kommission Bildungs- und Erziehungsphilosophie und im DFG-Graduiertenkolleg "Doing Transitions" sowie ein Visiting Scholar am Departement of Comparative Literature, Stanford University, ergänzen die aktuelle Berufstätigkeit von Markus Rieger-Ladich.

Weitere Informationen zu Markus Rieger-Ladich, seinen Mitgliedschaften sowie von ihm gehaltene Vorträge und Lehrveranstaltungen sind auf der  Homepage der Universität Tübingen abrufbar.

Ausgewählte Publikationen

Rieger-Ladich, M., Bohl, T. & Budde, J. (2017). Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt.

Rieger-Ladich, M., Heinze, C. & Witte E. (2016). "... was den Menschen antreibt ..." Studien zu Subjektbildung, Regierungspraktiken und Pädagogisierungsformen. Düsseldorf: Athena.

Rieger-Ladich, M., Alkemeyer, T. & Kalthoff H. (2015). Bildungspraxis. Körper, Räume, Objekte. Weilerswist: Velbrück 2015.

Rieger-Ladich, M. & Koller, H.-C. (2013). Vom Scheitern: Pädagogische Lektüren zeitgenössischer Romane III. Bielefeld: transcript.

Rieger-Ladich, M. & Frost, U. (2013). Demokratie setzt aus: Gegen die sanfte Liquidation einer politischen Lebensform. Sonderheft der Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik. Paderborn: Schöningh.

Rieger-Ladich, M. & Koller, H.-C. (2009). Figurationen von Adoleszenz: Pädagogische Lektüren zeitgenössischer Romane II. Bielefeld: transcript.

Rieger-Ladich, M. (2007). Pädagogische Jungenforschung, Moderation des Themenschwerpunkts, PÄD Forum, 3/2007.

Rieger-Ladich, M., Friebertshäuser B. & Wigger, L. (2009). Reflexive Erziehungswissenschaft: Forschungsperspektiven im Anschluss an Pierre Bourdieu. 2. überarbeitete, erweiterte Auflage. Wiesbaden: VS.

Rieger-Ladich, M. & Koller, H.-C. (2005). Grenzgänge: Pädagogische Lektüren zeitgenössischer Romane. Bielefeld: transcript.

Eine Ausführliche Publikationsliste ist auf der  Webseite der Universität Tübingen abrufbar.

 

Quellen und Literatur

Universität Tübingen, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Institut für Erziehungswissenschaft (2019). Prof. Dr. Markus Rieger-Ladich. Abgerufen am 23.3.2019. Verfügbar unter https://www.erziehungswissenschaft.uni-tuebingen.de/abteilungen/allgemeine-paedagogik/personal/prof-dr-markus-rieger-ladich.html.

Autorenschaft

Nina Lutz

Zeitmarke

2011