Prof. Dr. Christian Doelker

Christian Doelker wurde 1934 in Zürich geboren. Er promovierte 1963 im Fach Romanistik mit der Arbeit «Lire et Dire. Essai de biographie intérieure de Jacques Rivière». Ab 1965 unterrichtete er an der Kantonsschule Rämibühl und hatte den Auftrag, das Fach Medienkunde aufzubauen. 1971 wählte der Regierungsrat des Kantons Zürich Christian Doelker zum Leiter der neu geschaffenen Audiovisuellen Zentralstelle am Pestalozzianum (AVZ). 1974 wurde Doelker Projektleiter «Medienpädagogik des Kantons Zürich».

Bereits ab 1971 war Christian Doelker an der Universität Zürich tätig. Er arbeitete im Bereich der Didaktik der audiovisuellen Unterrichtsmedien an der Abteilung für Höheres Lehramt Mittelschulen und ab 1977 am Pädagogischen Institut sowie am Seminar für Publizistikwissenschaft. Seine Habilitation in Medienpädagogik erlangte er im Jahr 1989 mit der Schrift «Kulturtechnik Fernsehen – Analyse eines Mediums». Ab 1990 unterrichtete er zusätzlich an der Abteilung Umweltnaturwissenschaften der ETH Zürich.

Im Wintersemester 2001/02 hielt Doelker seine letzte Lehrveranstaltung an der Universität Zürich. Danach war er zunächst als Gastprofessor an der Universität Fribourg sowie als Dozent der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich tätig.

Christian Doelker war auch international engagiert. So war er Mitglied in verschiedenen Arbeitskreisen und Arbeitsgruppen im Zusammenhang mit Medienpädagogik im deutschsprachigen Raum.

Weitere Informationen zu sowie Publikationen von Christian Doelker sind auf der Homepage www.medienpaedagogik.ch zu finden.

Von Christian Doelker betreute Dissertationen an der Universität Zürich

2001

Baumann, Thomas

Medienpädagogik im Internet

2008

Merz-Abt, Thomas

Medienbildung in der Volksschule: Grundlagen und konkrete Umsetzung

Vgl. Dissertationsdatenbank 1956-2017

Quellen

Archiv Pädagogisches Institut. Regelung im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Prof. Dr. Christian Doelker, Pädagogisches Institut, 20.12.2001

Unipressedienst (upd) 19.05.1995

Autorenschaft

Rahel Wellauer

Zeitmarke

1977